Orthopädisches
Gesundheitshaus
Buxtehude/Hedendorf
Orthopädische Praxis
Michael Düsmann

Messung der Freien Radikale im Blut (FORD- / FORT-Messung mittels Labor)

 
Was sind Freie Radikale und warum sind sie gefährlich? Freie Radikale sind aggressive hochreaktive winzige Teilchen, die unsere Körperzellen angreifen (oxidieren) und damit schädigen. Bevorzugt werden Eiweißstoffe und Fette im Körper angegriffen. Auch wird das Erbgut der inneren Zelle geschädigt.
 
Durch die Oxidation werden dir Moleküle in der Zelle nachhaltig geschädigt und es erfolgt ebenfalls ein Angriff auf die schützenden Zellhüllen. Diese Zellhüllen werden durch die aggressiven Teilchen regelrecht durchlöchert. Auf diese Weise sterben die geschädigten Zellen ab, erleiden eine vorzeitige Alterung oder sie verändern sich pathologisch.

Mittlerweile wissen wir, dass die Entstehung von über 50 Erkrankungen mit einer Überbelastung von Freien Radikalen in Verbindung gebracht werden.

Die sog. Freien Radikale sind im natürlichen Stoffwechsel vorhanden, entstehen aber bei einer Vielzahl von Stoffwechselvorgängen, die wir nicht beeinflussen können. Entsprechend werden Freie Radikale von unseren Geweben teilweise mit oder ohne äußere Einflüsse gebildet. Die äußeren Einflüsse beziehen sich auf Luftschadstoffe, Pestizide, Schwermetalle (Nahrung). Auch UV-Licht und Ozon sind einige Faktoren, die für die Erhöhung der Freien-Radikale-Belastung im Körper verantwortlich gemacht werden.
 
Findet man zu viele Freie Radikale im Blut, so spricht man von erhöhtem „oxidativen Stress“. Freie Radikale im Körper entstehen überwiegend durch körperliche Hochleistung sowie erhöhtem psychischen Belastungen, als auch Stress, Alkoholkonsum und Fumatorium (Rauchen). Ebenfalls können bestimmte Medikamente, wie z.B. Antidepressiva, Antibabypille, Zytostatika zu einer erhöhten Belastung Freier Radikale führen. Auch Herzkreislauferkrankungen sowie chronische Entzündungen können für eine Überbelastung Freier Radikale verantwortlich sein.

Es kann zunächst einmal durch ein spezielles Gerät (Labor) die radikale Belastung der sog. oxidative Stress gemessen werden. Diese Einheit ist FORT. Des Weiteren kann man die Langzeitbelastung von Freien Radikalen ebenfalls messen. Diese Einteilung erfolgt in FORD, um die Möglichkeit des Körpers zur Eliminierung der Freien Radikale zu bestimmen.

Sollte eine erhöhte Belastung der Freien Radikale gemessen werden, besteht die Therapie in der Einnahme der sog. Antioxidantien. Diese Supplemente beinhalten Vitamine in Form von C, E, Betacarotin, Coenzym, Q10, Omega-3-Fettsäuren sowie Zink und Selen entsprechend auch Bioflavonoide (sog. Phytonährstoffe). Diese sind als effizienteste Radikalenfänger entdeckt worden.

Entsprechende Antioxidantien können in einer Supplementfirma erworben werden.

Die Messung der Freien Radikale ist eine private Zusatzleistung (IGeL) und wird von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen.
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