Orthopädisches
Gesundheitshaus
Buxtehude/Hedendorf
Orthopädische Praxis
Michael Düsmann
 

Stoßwellentherapie

(RSWT = Radiale Stoßwellentherapie; ESWT = Extrakorporale / piezoelektrische Stoßwellentherapie)

 
Indikationen zur Stoßwellentherapie: Kalkschulter, chronischer Tennisellenbogen, chronischer Golferellenbogen, chronische Tendopathie, Oberschenkelmuskel/-sehnen (Hüfte) Myopathie, Tractusiliotibialis Sehnen, Tendopathie der Achillessehne sowie Osteopraktik im Rahmen von Triggerpunktbehandlung paravertebral der gesamten Wirbelsäule.

Die Stoßwellentherapie mit dem Swiss DolorClast (EMS) ist ein modernes Gerät für die Chirurgie und Orthopädie. Vor 20 Jahren diente die Stoßwellentherapie als Ultraschallbehandlung zur Behandlung von Nierensteinen und Gallensteinen. Orthopäden haben vor mehr als 10 Jahren dieses Behandlungsverfahren weiterentwickelt für die Behandlung knochennaher Weichteilschmerzen und Verkalkungsprozesse der Sehnen und Bänder und Gelenke.
Knochennahe Weichteilschmerzen, Ansatztendinosen, sind Entzündungsprozesse auf dem Boden degenerativer oder überlasteter Veränderungen des Sehnenknochenüberganges, die mit Versteifung und/oder Schmerz einhergehen können. Letztendlich schwitzt eine chronische Entzündung im Bereich der Sehnenansätze Kalk aus. Dieser zerstört zunehmend die Sehnenstruktur, so dass es bei chronischem Entzündungsprozess über diese Kalkstrukturen im Bereich der Schultern beispielsweise, oder auch im Bereich der Achillessehnen, zu Rupturen führen kann.
Bei dieser Therapie wird mit Hilfe von fokussierenden Druckwellen unter gleichzeitiger Ultraschallkontrolle Erkrankungen des Bewegungsapparates behandelt. Entsprechend funktioniert dieses System in Form von Abgabe durch kompressorerzeugter Drücke durch ein spezielles System (Kugeln in einer Art Pistole), die mit Hochgeschwindigkeit bewegt werden. Diese Kugel vermittelt beim Aufprall auf den fokussierenden Kopf dieser Pistole sogenannte Stoßwellen, die radial kreisförmig auf den Fokusherd gelangen, bzw. unter Hochgeschwindigkeit fokussierend in Form der extrakorporalen Stoßwelle den Herd erreichen. Hier werden dann die sogenannten Kalkdepots der Schulter zertrümmert und aufgelöst, die dann im Einzelnen vom Körper in 3 bis 4 Monaten selbst aufgenommen werden können. Dieses funktioniert ähnlich an allen Sehnen des Körpers.
Zusätzlich kann die Stoßwellentherapie als sogenannte Osteopraktik bei Wirbelsäulensyndrom über Weichteilmuskelschmerzen paravertebral im Bereich der Muskulatur der Wirbelsäule als Art Hochgeschwindigkeitsmassagetechnik der Triggerpunkte eingesetzt werden.
In der Regel sind bei fünf Sitzungen ausreichend. Bei der Osteopraktik haben sich zehn Anwendungen bewährt.
Die Stoßwellentherapie ist eine private Zusatzleistung (IGeL) und wird von den gesetzlichen Krankenkassen leider nicht übernommen.